CO-ECO

CO-ECO

 

Allgemeine Bezeichnung:

Epichlorhydrin (CO, ECO, ETER)

 

Überwiegende chemische Struktur:

C3H5ClO (1-cloro-2,3-Epoxypropan)

Allgemeine Eigenschaften:

Epichlorhydrinkautschuke werden in 3 Typen unterteilt: Homopolymere (CO), Copolymere (ECO) und Terpolymere (ETER).

Homopolymere führen zu nicht einfach zu verarbeitenden Mischungen mit einem guten Green-Strength-Gleichgewicht und Haftfähigkeit auf Walzen, aber Vulkanisaten mit optimaler Ölbeständigkeit bis 135°C, mit guter Kraftstoffbeständigkeit, guter Wärmebeständigkeit (135/150°C), mäßiger Kältebeständigkeit (-18/-20°C), mit optimaler Ozonbeständigkeit und Gasimpermeabilität.

Die Copolymere besitzen ähnliche Eigenschaften und Verhaltensweisen, sind aber im Vergleich zu Homopolymeren schwächer. Sie unterscheiden sich durch:

  • geringere Kraftstoff- und Ölbeständigkeit;
  • besseres Verhalten bei niedrigen Temperaturen – Vulkanisate tendieren nicht zur Kristallisierung;
  • geringere permanente Deformation bei niedrigen Temperaturen;
  • eine niedrigere Gasimpermeabilität..

Terpolymere besitzen im Gegensatz zu den anderen beiden Varianten Doppelbindungen außerhalb der Hauptkette des Polymers: hierdurch sind sie mit Schwefel vernetzbar und bewahren die Oxidationsstabilität der Epichlorhydrinkette. Diese Terpolymere können aber, wenn mit Schwefel vernetzt, nicht neben anderen Polyepichlorhydrinen eingesetzt werden, da die Kohlenstoff-Schwefel-Bindungen eine verringerte Wärmebeständigkeit bewirken.

Anwendungsbereiche:

Diese Kautschuke wurden als Elastomere für Fahrzeugartikel eingeführt, die bei höheren Temperaturen als den bisher üblichen verwendet werden können, wie beispielsweise in der Abgasrückgewinnung. Bisher werden Epichlorhydrine eingesetzt für:

  • Vergaserschläuche;
  • Muffen der Kraftstoffauslassöffnungen;
  • Membranen und Muffen der Abgasrückgewinnung;
  • kautschukbeschichtete Gewebe für hitzeresistente Artikel.

Epichlorhydrin wird vorwiegend in Bisphenol-A-Diglycidylether umgewandelt, einen Bestandteil der Herstellung von Epoxidharzen. Es ist auch ein Monomervorläufer für andere Harze und Polymere.

Eine weitere Anwendung ist die Umwandlung in synthetisches Glycerin. Die schnelle Verbreitung von Biodiesel, bei dem Glycerin als Abfallprodukt anfällt, hat zu einer Marktüberflutung dieses Produkts geführt und diesen Herstellungsprozess unwirtschaftlich gemacht.

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